HOLISTIC HEALTH TIP JUNI

2 Juli 2018 |

Kategorien:ganzheitliche Medizin, Healthy Body, Healthy Food, Healthy Life

Hier findest du regelmäßig die gesammelten Health Tips für den Monat, als Übersicht. Stay healthy!

Ingwer

Nicht ohne Grund wird die Ingwerwurzel als ‘’Allheilmittel’’ seit vielen tausend Jahren genutzt. Die scharfen ätherischen Öle wirken anregend und heilsam. Um im Sommer auch in den Genuss zu kommen (falls mal nicht die Lust besteht, Ingwertee zu trinken) kannst du dir ein leckeres JAMU Getränk mischen. Ein traditionelles indonesisches Kräutergetränk aus Ingwer, Kurkuma, Limette, Honig und Tamarinde.

Jamu
1 EL frische Kurkuma-Wurzel, grob gehackt
1 EL frische Ingwerwurzel, grob gehackt
250 ml Wasser
1-2 TL Honig
Saft von 1 Limette
Optional: etwas Tamarinde und etwas Zitronensaft

In einem Mixer Kurkuma, Ingwer und 100 ml Wasser mixen. Das Püree in einen Topf geben und das restliche Wasser und dazugeben. Zum Kochen bringen und dann die Hitze reduzieren, 15 Minuten lang auf kleiner Flamme zu kochen. Hitze ausschalten, abkühlen lassen, dann Limetten- und Zitronensaft sowie den Honig zugeben. Die Mischung durch ein Sieb in ein Glas seihen und für den späteren Gebrauch im Kühlschrank aufbewahren. Lauwarm oder kalt genießen!

Selen

Paranüsse

Selen ist ein wichtiger Chelator, was bedeutet, dass es hilft, Schwermetalle – insbesondere Quecksilber – aus dem Körper zu binden und auszuscheiden. Ideal wäre es, das Quecksilber zu eliminieren, bevor es einen dauerhafteren Platz im Fettgewebe einnimmt, was bedeutet, dass der Selenspiegel hoch genug gehalten werden muss, um regelmäßig gereinigt zu werden. (Besonders wichtig, wenn viele Meeresfrüchte auf dem Speiseplan stehen oder silberne Zahnfüllungen existieren). Paranüsse enthalten viel Selen und schon zwei Nüsse pro Tag reichen aus. Einfach pur genießen, ins Müsli oder Paranüsse mit Datteln zu einer Masse verarbeiten und mit Kakao und Kokosöl zu köstlichen Dessert-Kugeln rollen (diese im Kühlschrank lagern). 

Schlaf

Die Schlafhygiene ist genauso wichtig wie eine gesunde Ernährung und Bewegung.

Biologisch und genetisch sind wir dafür bestimmt zu schlafen, wenn es dunkel ist. Denn bevor wir Strom hatten, gab es nicht viel, womit wir uns nachts beschäftigen konnten. Der natürliche Mechanismus, der sich entwickelte, war die Produktion von Melatonin im Gehirn, ausgelöst durch abnehmendes Tageslicht. So funktioniert die Melatonin-Produktion auch heute noch in einer postmodernen Welt, aber unsere nächtliche Nutzung von Laptops, Fernsehbildschirmen und Smartphones bringt die Signale dieses Systems durcheinander. Das blaue Licht, das von unseren Geräten ausgestrahlt wird, täuscht unserem Gehirn vor, dass es immer noch Tag ist.  

Wir schlafen am besten in der Zeit, in der Melatonin ausgeschieden wird, weshalb dunkle Vorhänge, Augenmasken, keine Bildschirme im Schlafzimmer (vor dem zu Bett gehen) plus ein schwaches Licht dazu beitragen können, den Schlaf zu verbessern. Zusätzlich besteht der erste Teil des Nachtschlafs aus einem Nicht-REM-Schlaf, der angeblich tiefer und erholsamer ist als der leichtere, traumreiche REM-Schlaf der Morgenstunden.

Viel Spaß beim ausprobieren!