AYURVEDIC TIPS MÄRZ

27 März 2018 | Schreib einen Kommentar

Kategorien:Ayurveda, ganzheitliche Medizin, Healthy Body, Healthy Food, Yoga

AYURVEDIC TIPS MÄRZ

Seit Januar  findest du regelmäßig die gesammelten Ayurvedic Tips für den Monat hier im Blog, als Übersicht! Immer mit den vier Kategorien Ernährung, Yoga & Pranayama, Philosophie & Essentials und Season & Nature.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

Ernährung

Rezept: Kapha Kitchari

Kitchari Vorteile: Verdauungsfördernd und gut verträglich, wirkt stärkend, erdend und nährend.

Der Übergang vom Winter zum Frühling, von Vata zu Kapha, ist keine leichte Phase, denn wir brauchen eine Weile um aus der Schwere des Winterschlafs raus zu kommen. Es kann sein, dass Lethargie und trübe Stimmung auftritt, ein Gefühl der Schwere und Langsamkeit, sowie ein Zustand der Überfülle.
Ein wärmendes Gericht, perfekt für den Übergang von Winter zu Frühling! Wann immer du dich danach fühlst, deinem Verdauungstrakt oder Immunsystem mal eine Pause zu gönnen: Kitchari kann als eine kleine Detox-Kur genutzt werden, mindestens drei Tage lang morgens, mittags und abends warmes Kitchari essen.
1 Tasse Basmati Reis
1 1/2 Tassen Mungbohnen
8 Tassen Wasser
1 EL frisch geriebener Ingwer
2 EL Ghee
1 TL Koriander, gemahlen
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Kümmel, ganz
1 TL Senfsamen
1 TL Kurkuma, gemahlen
1/2 TL Zimt
1 Prise Asafoetida
Salz & Pfeffer
1-2 Handvoll saisonales Gemüse (Möhren, Grünkohl, Spinat etc.)
Frische Kräuter zum garnieren (Koriander, Petersilie)
Die Mungbohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen.Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Mungbohnen mit dem Reis waschen. Beides mit frischem Wasser für 20 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit Ghee mit den Gewürzen in einer Pfanne vorsichtig erhitzen. Das Gemüse waschen und klein schneiden, dann für weitere 10 Minuten zu dem Reis geben und zugedeckt köcheln lassen. Für die letzten paar Minuten das Ghee mit den Gewürzen dazu geben und gut umrühren. Mit Salz, Pfeffer und eventuell mehr Ghee abschmecken. Warm mit frischen Kräutern deiner Wahl genießen.

Yoga & Pranayama

Doshas
Zu jeder Tageszeit ist ein anderes Dosha dominant und somit auch dessen Qualitäten.

Vata Dosha:
Die beste Zeit zum Aufstehen, Meditieren und fürs Yoga ist zwischen 2 Uhr und 6 Uhr morgens.
Zwischen 10 Uhr und 14 Uhr entspannen. Um Abends besser zur Ruhe zu kommen können Vata-Typen zwischen 14 Uhr und 18 Uhr Yoga üben. – Kapha und Pitta Dosha:
Die beste Zeit für Yoga liegt zwischen 10 Uhr und 14 Uhr.
Für alle Doshas: Zwischen 18 Uhr und 22 Uhr ist die beste Zeit für Meditation und restoratives Yoga.

Ayurveda Philosophie & Essentials

Doshas verstehen
Das Verstehen von Prakriti und Vikruti erlaubt es, den eigenen Körper, seine Sprache und Zeichen zu deuten “zu sprechen” und zuzuhören. So kannst du nach und nach den Ursprüngen des Verlangens auf die Spur kommen und für dein Dosha handeln, sodass wieder ein Gleichgewicht in Körper, Geist und Seele herrscht. Prakriti heißt Natur und beschreibt die individuelle ursprüngliche Konstitution, das Verhältnis der Doshas bei der Geburt. Durch äußere Einflüsse und mit den Jahren verändert sich Prakriti in Vikruti (da wir oft nicht im Einklang mit den Bedürfnissen der Doshas leben oder sie überhaupt verstehen). Eines der wichtigsten Ziele der ayurvedischen Philosophie ist es, seine Urnatur zu erkennen und im Einklang mit ihr zu leben. Vikruti bedeutet, dass sich Körper und Geist nicht mehr in der Grundkonstitution (Prakriti) befinden.
Simple Erkennungszeichen, ob ein Dosha aus dem Gleichgewicht geraten ist:
〰️Vata – Ein starkes Verlangen nach gewürzten, scharfen und/oder fettigen Gerichten
Neigung zu Sorgen, Ängsten, innerer Unruhe, Depressionen
〰️Pitta – Ein starkes Verlangen nach einem süßen und/oder bitteren Geschmack
Innere Anspannung, Ärger, Aggressionen und Ungeduld
〰️Kapha – Ein starkes Verlangen nach herzhaftem, gewürzten und scharfen Speisen
Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit und Schwermut

Season & Nature

Zum Frühjahrsputz und Detox gehört auch die Hautpflege.
Ayurveda-Gesichtsmaske aus natürlichen Zutaten:
Triphala, Kurkuma, Muskatnuss, Rose, Honig
-Triphala wirkt innerlich und äußerlich reinigend.
-Kurkuma ist entzündungshemmend, antiseptisch und gleicht die Gesichtsfarbe aus.
-Muskatnuss wirkt beruhigend auf die Gesichtshaut und kann wie Kurkuma Entzündungen und Irritationen vorbeugen.
-Rose beruhigt die Haut und die Sinne, Rosenblüten sorgen für einen Peeling-Effekt und Rosenöl verwöhnt die Haut mit Feuchtigkeit und lässt die Maske wunderbar riechen.
-Honig wirkt antibakteriell und spendet Feuchtigkeit.

1 TL Triphala-Pulver
1/2 TL Kurkuma, gemahlen
1 TL Muskatnuss, frisch gerieben
1 EL Rosenblüten
1 TL Rosenöl
1 EL Honig

Das Gesicht waschen. Alle Zutaten in einer Schüssel mixen. Die Maske auf das Gesicht auftragen und für 10-15 Minuten einwirken lassen. Mit lauwarmem Wasser abwaschen. Keine Sorge, das Gesicht ist danach aufgrund der Durchblutung für eine kurze Zeit leicht gerötet.


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