AYURVEDIC TIPS FEBRUAR

26 Februar 2018 | Schreib einen Kommentar

Kategorien:Ayurveda, Healthy Body, Healthy Food, Healthy Life, Yoga

AYURVEDIC TIPS FEBRUAR

Seit Januar  findest du regelmäßig die gesammelten Ayurvedic Tips für den Monat hier im Blog, als Übersicht! Immer mit den vier Kategorien Ernährung, Yoga & Pranayama, Philosophie & Essentials und Season & Nature.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

Ernährung:

Süßkartoffel-Bananen-Brot mit ayurvedischen Gewürzen

Süßkartoffeln sind erdend und besonders gut für das Vata-Dosha in der Vata-Zeit.

1-2 reife Bananen
1 Süßkartoffel
4 EL Kokosöl oder Ghee
250 g Dinkelmehl
4 EL Ahornsirup
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1/2 TL Kardamom
1 Prise Ingwer
1 Prise Salz
2 EL Sesam

Die Süßkartoffel waschen und klein schneiden. Einen kleinen Topf zur Hälfte mit Wasser befüllen und die Süßkartoffel-Stücke darin für 10 Minuten kochen. Den Ofen auf 175 Grad Umluft oder 185 Grad Ober-und Unterhitze vorheizen. Die Bananen mit einer Gabel in einer Backschüssel zerquetschen. Dann Öl, Sirup und Gewürze dazu geben, gut umrühren. Nun das Mehl und das Backpulver unterheben. Süßkartoffeln abgießen und mit einer Gabel oder einem Handmixer bearbeiten. Zu dem Teig geben. Den Teig in eine Brotform legen, die du vorher mit einem Backpapier ausgelegt hast. Mit Sesam bestreuen und für circa 45 Minuten backen. Etwas auskühlen lassen und mit einer Tasse Tee genießen. Schmeckt pur oder auch mit Nussmus oder Tahini.

Yoga & Pranayama:

Agni anregen
 mit der Wide Squat Goddess Pose – Utkata Konasana

Utkata= Kraftvoll, kämpferisch, leidenschaftlich
Diese Asana dehnt die inneren Oberschenkel, den Hüft- und Leistenbereich. Stärkt zudem die Beine, den Beckenboden, Rücken und Bauch. Baut Hitze auf, fördert die Verdauung und Zirkulation. Besonders förderlich ist es diese Asana in den kälteren Monaten in die Yoga-Praxis einzubauen und in Prenatal-Kursen.
Wichtig: Deine Knie und Zehen sind in einer Linie und stehen leicht aufgedreht, das heißt du nimmst die Fersen nach innen und die Zehen drehen eher nach außen. Die Knie fallen nicht nach innen, du nutzt deine Beinkraft um sie zu den Seiten und auseinander zu schieben. Kräftig in die Füße nach unten pressen, die Beine und den Po aktivieren und den Oberkörper gerade aufrichten. Nicht nach vorne oder hinten lehnen, sondern die Wirbelsäule lang nach oben atmen, sodass die Schultern über dem Becken ausgerichtet sind. Das Steißbein nach unten ziehen, sodass du nicht ins Hohlkreuz fällst. Hier atmen, deine Kraft spüren und Hitze entstehen lassen. Kraftvoll aus dem Mund ausatmen.

 

Essentials & Philosophie:

Abhyanga
Die Selbstmassage ist eine alte Tradition aus dem Ayurveda mit der wir unsere Haut je nach Dosha mit Sesamöl, Mandelöl, Kokosöl oder Brahmiöl verwöhnen können. Durch das einmassieren lösen sich Abfallprodukte, auch “Ama” genannt, die durch die Haut, das Blut und die Extremitäten fließen. Die Zirkulation wird angeregt. Das Öl vor dem Duschen oder baden gehen einmassieren und etwas einziehen lassen. Wirkt im Winter wie ein Schutzschild für die Haut, beruhigt das Nervensystem, spendet Wärme und ist eine schöne Praxis der Selbstliebe. In der Vata-Zeit ist leicht erwärmtes Sesamöl eine Wohltat und spendet viel Feuchtigkeit. Auch in der Yoga-Praxis sind Massagen während der Endentspannung, Savasana, beliebt. Wenn du Yogalehrer*In bist, kannst du je nach Jahreszeit mit verschiedenen Ölen und Düften spielen und deine Schüler*Innen am oberen Rücken- und Nackenbereich massieren. Du kannst auch eine Selbstmassage während der eigenen Yoga-Praxis durchführen, gerade dann wenn du Verspannungen hast.

Season & Nature:

Ayurvedisches Heilfasten für einen Tag

Der Körper braucht (genau wie die Jahreszeiten) eine Weile sich umzustellen. Das Heilfasten in der Übergangszeit unterstützt und stärkt den gesamten Organismus.

Sich ab und zu einen Tag vorzunehmen zum Heilfasten, ist schon mehr als es nie zu tun oder den Vorgang zu extrem anzugehen und gleich 21 Tage lang zu fasten. Die Vorbereitung ist wichtig, sowie eine entspannte Herangehensweise. Der Körper kann nur richtig “fasten” und  “heilen” wenn wir entspannt sind und das Parasympathische Nervensystem ungestört funktionieren kann.

  • Wähle einen Tag aus, an dem du dir nichts Besonderes oder zu viel vorgenommen hast.
  • Den Tag davor: Nehme ein frühes und leichtes Abendessen ein. Zwei Stunden vor dem zu Bett gehen: Eine Tasse heiße Mandelmilch mit 2 TL Ghee
  • Trinke ein halbes Glas lauwarmes Wasser mit 1 TL Triphala-Pulver vor dem zu Bett gehen.
  • Um 7 Uhr morgens aufstehen. Den Tag mit einer Meditation beginnen.
  • Zungenschaber benutzen.
  • Abhyanga mit warmem Sesamöl. Duschen.
  • 10-20 Minuten Yoga. Yoga oder sonstiger Sport kann auch zwischen 10-12 Uhr oder 14-18 Uhr geübt werden.
  • Frühstück um 8 Uhr. Starte mit einer Portion Obst (saisonal)
  • Danach eine Portion warmes Porridge. (Haferflocken, Leinsamen, Mandelmilch, Kokosöl, Zimt, Kardamom, Ingwer, Walnüsse, Honig)
  • Gegen 10 Uhr einen Tee mit frischem Ingwer.
  • Mittagessen zwischen 12 und 13 Uhr. Vor der Mahlzeit einen Teelöffel mit frischem Ingwer und Kümmel essen. Das Essen mit ayurvedischen Gewürzen zubereiten. Zum Beispiel Reis und gedämpftes Gemüse mit Ghee oder Joghurt. Curries, Suppen, Süßkartoffeln…etwas das wärmt und leicht verdaulich ist.
  • Gegen 18 Uhr das Abendessen einnehmen. Kitchari ist eine gute Wahl.
  • Nach dem Abendessen nichts mehr essen.
  • Später eine Tasse Kamillentee trinken und zu guter letzt wieder ein halbes Glas lauwarmes Wasser mit Triphala-Pulver.
  • Meditieren. Dehnen. Füße mit Sesamöl einreiben und massieren.
  • Um 22 Uhr zu Bett gehen. Zwei Stunden davor alle Geräte wie Smartphone, Laptop, Tablet und Fernseher ausschalten.

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