AYURVEDIC TIPS MAI

30 Mai 2018 |

Kategorien:Ayurveda, Healthy Body, Healthy Food, Healthy Life, Healthy Mind

Hier findest du regelmäßig die gesammelten Ayurvedic Tips für den Monat, als Übersicht! Immer mit den vier Kategorien Ernährung, Yoga & Pranayama, Philosophie & Essentials und Season & Nature.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

Yoga & Pranayama

Twists für den Frühling

‘’Auswringen’’ der Organe: Drehhaltungen sorgen für frische Energie, Regeneration und einen klaren Geist. Sie massieren die Bauchorgane und befreien die Atmung.
Übe im Frühling und Sommer diese und noch weitere Twists deiner Wahl:

  • Ardha Matsyendrasana – Der halbe Drehsitz
  • Stimuliert die Leber und Nieren und regt das Verdauungsfeuer an
  • Malasana Twist – Die Position wirkt anregend auf die Verdauung
  • Parivrtta Trikonasana – Gedrehtes Dreieck
  • Der Twist unterstützt das Lymphatische System und stimuliert die Verdauungsorgane

Philosophie & Essentials

Ama ist ein Wort aus dem indischen Sanskrit und bedeutet „unverdaut“. Es bezieht sich nicht nur auf Essen, denn unverdautes kann auch emotional oder psychisch anfallen. Im Idealfall wird alles was wir aufnehmen entweder absorbiert und verdaut oder als Ballast ausgeschieden. Aber wenn wir nicht gut für uns sorgen, durch Stress oder äußere Umstände beeinflusst sind, leidet unsere Verdauung. Eingelagertes ama kann nach einer Zeit einen Effekt auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden haben.

Zu viel Ama kann sich so ausdrücken:

• Schweregefühl
• Lustlosigkeit
• Energieverlust
• Gelenkschmerzen
• verstopfte Nase
• Augenringe
• Blähbauch/Blähungen/Verstopfung
• weißer Belag auf der Zunge
• Konzentrationsstörungen
• Apathie

Oja ist das Gegenteil von ama. Es bedeutet so viel wie „das, was belebt“. Ojas stellen unsere Energiereserve dar. Es stärkt das Immunsystem und unser psycho-emotionales Durchhaltevermögen. Es sorgt für Leichtigkeit im Körper und lässt die Zellen atmen, die Haut strahlen und die Stimmung aufblühen. Ojas kreiert ein allgemeines Gefühl von Zufriedenheit und Ausgeglichenheit im Leben. Weiterhin sorgen Ojas auch für eine gute Verdauung und halten den Körper so frei von jeglichen Gift- und Schadstoffen, sprich Ama. Wenn genug Ojas vorhanden ist, wird auch der Umgang mit Stress oder sogar die Vermeidung eines stressigen Alltags leichter. Unsere heutige Lebensweise ist jedoch ziemlich arm an Ojas.

Wie können wir beginnen Ojas zu verstärken oder aufzufüllen? Eine der einfachsten Arten Ojas aufzufüllen ist tiefer erholsamer Schlaf. Dazu kommen:

• Yoga und Meditation
• Zeit in der Natur
• Stille
• Ein selbstgekochtes, warmes Essen
• Massagen
• Qualitative Zeit mit Freunden/Familie
• Ein heißes Getränk nach dem Aufstehen & vor dem Schlafengehen
• gesundes Essen

Season & Nature

Pitta (Ab Juni)

Bei Sommerhitze fällt jegliche Aktivität schwer(er) und der Appetit ist auch nicht sehr groß. Um trotzdem ein angenehmes und leichtes Sommergefühl zu leben, gilt es im Ayurveda immer: Gib dich natürlichen Tendenzen nach und passe deine Ernährung und Aktivitäten den äußeren Umständen an.

Wenn du dich überhitzt fühlst, wende ein Pitta-Öl auf der Haut an:

Mische Sesamöl, Kokosöl, Sandelholz, Pfefferminz und Jasmin (ätherische Öle) zusammen. Dazu kannst du innerlich Pfefferminztee trinken, oder einfach Pfefferminzblätter in dein Wasser geben.

Ernährung & Rezepte

Geschmack: Rasa – Süß

Der wohl beliebteste Geschmack. Ob natürliche Süße, wie sie im Ayurveda bevorzugt wird oder raffinierte Süße, ein Überkonsum zeigt sich deutlich. Anzeichen für zu viel Süße: Lethargie, langsame Verdauung, Schleimbildung, Schweregefühl, Gewichtszunahme, Trägheit. Wogegen die richtige Menge an milden Süßen Zutaten eine ruhige und beständige Energiequelle ist, verwöhnende, sinnliche und nährende Eigenschaften hat. Süßes kühlt Agni, das Verdauungsfeuer ab, daher ist ein verdauungsförderndes Gewürz wie Kurkuma ratsam.

Wenn du dich ungeerdet, ängstlich, verwirrt und nicht genährt fühlst, brauchst du süße Speißen und süße Gewürze wie Fenchel, Zimt, Kardamom, Rose, Muskatnuss oder Nelke. Reis, Milch und süße Früchte sind überherrschend süß. Die Süße von heißer Milch mit Honig, Muskatnuss und Kurkuma beruhigt und sorgt für einen guten Schlaf.
Andere süße Lebensmittel sind Quinoa, Dinkel, Reis, Haferflocken, Roggen, Buchweizen, Hirse – alle sorgen für Energie und einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. Früchte wie Aprikosen, reife Beeren, Kokosnuss, Datteln, Melonen, Mango und Papaya sind gute süße Früchte.

Süße Kokos-Kugeln

  • 100 g Kokosraspeln
  • 1 EL Kokosmus
  • 1 EL Kokosöl
  • 100 g Cashews
  • 100 g getrocknete Aprikosen
  • 100 g Medjool-Datteln
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamom
  • 1 Prise Kurkuma
  • 1 Prise Salz

Zubereitung
Kokosraspeln, Cashews, Aprikosen und Datteln in einer Küchenmaschine mixen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und nochmal mixen. Mit den Händen zu Kugeln formen und in einen Behälter legen. Am besten schmecken sie frisch aus dem Kühlschrank, wo du sie auch lagern solltest.

Viel Spaß beim ausprobieren der Tipps! #ightipp